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Ratschläge bei papierbedingten Störungen

 Ratschläge bei papierbedingten Störungen im Druck- und Kopierbetrieb

Die Qualität des Papiers ist ausschlaggebend für die Zuverlässigkeit des Kopier- und Laserdruckprozesses.
Die Wahl der geeigneten Papiersorte ist von großer Bedeutung, doch ebenso wichtig ist die sachgemäße Lagerung und Handhabung durch den Anwender.
So zahlt sich eine entsprechende Sorgfalt später durch einen zuverlässigen Betrieb, hohe Druckqualität und geringe Ausfallzeiten vielfach aus.

Bis vor 25 Jahren benötigte man Kopierpapier hauptsächlich für Kopiergeräte.
Durch PC und die Laser- / Tintenstrahldrucker hat sich die Aufgabenstellung für Papier stark verändert.
Ein gutes Kopierpapier wird heute als Multifunktionspapier bezeichnet, das problemlos auf allen Kopierern und Druckern laufen muss.
Dabei mussten die Papierfabriken das Papier so verbessern, dass es sowohl auf der Längsseite (wie bei den meisten Kopierern) als auf der Kurzseite (wie bei den Laserdruckern) eingezogen werden kann und tadellos durchläuft.
Zudem wird das Papier bei den Laserdruckern  – platzbedingt – durch Rollen umgeleitet und läuft somit nicht gerade durchs Gerät.
Wellt das Papier da, kann es zu Staus kommen.
Was früher nur den großen Kopierern vorbehalten war, kann heute fast jeder Laserdrucker: doppelseitig kopieren. Das Papier läuft zweimal durch die Heizstation und auch da muss es sich einwandfrei verhalten.
Auch die Kopiergeräte haben sich verändert, sind vielseitiger und schneller geworden.
Vor allem die Schnellläufer haben sich zu eigentlichen Druckereien mit vielen Anwendungen wie z.B. zweiseitiges Kopieren, automatisches Heften und Sortieren gewandelt.
Deshalb und wegen der hohen Geschwindigkeiten empfehlen die Hersteller auch den Einsatz von hochwertigem, stabilem Papier auf allen Hochleistungsgeräten.

Für Kopien wird überwiegend 80g/qm – Papier verwendet. Kopierpapier muss stets an den Schnittkanten und an der Oberfläche frei von Papierstaub sein, damit Entwicklermaterialien und Kopiergerät geschont werden. Das Kopierpapier hat einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Kopierers.

Die Verwendung von falschem Kopierpapier kann für Störungen und Probleme verantwortlich sein:

1. Qualitätsmängel der Kopie
Eine Verschmutzung der Koronen durch schlechtes Papier bewirkt, dass keine gleichmäßige Ladung auf der Trommel aufgebracht wird. Dadurch entstehen dunkle Streifen auf den Kopien. Außerdem sind geringe oder ungleichmäßige Schwärzung, schwacher Kontrast der Kopie sowie Druckauslassungen in vielen Fällen die Folge des Einsatzes von ungeeigneten Papieren. Besonders wichtige Teile eines Kopiergerätes wie z.B. Fotoleitertrommel und Fixierwalzen können durch solche Papiere in Mitleidenschaft gezogen werden.

2. Kopiergeräteschäden
Ungeeignete Papiere beeinflussen die Lebensdauer der Verschleißteile ganz wesentlich:
Geräteverstaubung, bei der sich Oberflächen- oder Schnittstaub des Papiers innerhalb des Kopierers auf alle Geräteteile niederlegt.
Trommelbeschädigungen entstehen durch Papierstaub oder rauhe Papieroberfläche.
Fixierwalzen- und Transportwalzenabnutzung werden durch die Glätte, die Oberflächenstruktur, die Leimung und den Schnittgrad eines Papieres beeinflusst.

Alle diese Schäden sind sogenannte Langzeitschäden, die nicht sofort sichtbar sind und nur selten auf ungeeignetes Papier zurückgeführt werden. Dadurch sind mehr Technikerbesuche oder der Austausch und Kauf von Ersatzteilen notwendig.

3. Verfügbarkeit des Kopiergerätes
Neben den direkten Schäden am Kopiergerät und einer unbefriedigenden Kopienqualität leidet beim Einsatz ungeeigneter Kopierpapiere die Einsatzbereitschaft des Kopierers dadurch, dass die Laufeigenschaft des Papiers unmittelbar die Verfügbarkeit des Kopierers beeinflusst.
Leer-, Schräg- oder Mehreinzüge beim Einzug, Papierstau, wellige, blasige und flattrige Kopien, Stau im Sorter und Stau, Quetschfalten und Druckauslassungen beim Duplex.

Die Ausfallzeiten eines Kopiergerätes hängen somit auch von der Papierqualität ab.
Oft führt der Anwender die vorgenannten Probleme jedoch nicht auf das Papier zurück, sondern fälschlicherweise auf das Gerät.
Darüber hinaus verursachen Fehlkopien nicht nur erhöhten Papierverbrauch, sondern erhöhen auch die Kosten je Kopie.