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Papier ABC

 Papier ABC

Alterungsbeständig DIN ISO 9706
Eigenschaft des Papiers, seine Eigenschaften bei Dauergebrauch bzw. langzeitig beizubehalten. Das Papier besitzt eine ganz bestimmte Stoffzusammensetzung, die durch die Norm DIN ISO 9706 definiert ist. Wichtig für langzeitliche Produkte wie Bücher, Bilder usw.
Chlorfrei
Allgemeine Bezeichnung für Papier, das aus Zellstoff hergestellt, aber ohne Elementarchlor (ECF) oder Chlorverbindungen gebleicht wurde.
Die gebräuchlichsten Alternativen sind heute Sauerstoff und Wasserstoffperoxyd. Solche Papiere werden mit der Abkürzung «TCF = Totally Chlorine Free» gekennzeichnet.
DIN - Formate
Festgelegte Normformate, unterteilt in A, B und C. Die Formate der A-Reihe werden für Briefbogen, Zeitschriften, Bücher, Prospekte usw. verwendet. Die B- und C-Formate sind vorwiegend Hüllformate für Kuverts, Mappen usw.

ECF = Elementary Chlorine Free
ECF- Zellstoff ist ohne jede Verwendung von Elementarchlor gebleicht. Chlorverbindungen wie etwa Chlordioxid sind bei ECF- Zellstoff jedoch zulässig.
Flächengewicht
Das Flächengewicht – oder auch Papiergewicht / Grammgewicht – wird durch das Gewicht eines Papiers oder Kartons pro Quadratmeter (in Gramm) definiert. Zur Bestimmung des g/m2 können 16 Blatt DIN A4 auf eine Waage gelegt werden. Dies entspricht einem Quadratmeter.
FSC = Forest Stewardship Council
Mit dem geschützten FSC – Warenzeichen garantiert der FSC weltweit eine kontrolliert umweltgerechte und sozialverträgliche Waldbewirtschaftung. Im Rahmen der Weiterverarbeitung wird durch weitere Prüfungen sichergestellt, dass FSC – Holz nicht unerlaubt mit nicht zertifizierten Hölzern vermischt und gekennzeichnet wird. ©1996 Forest Stewardschip Council A.C. Reg-Nr. (FSC-DEU-0010).
Holzfreie Papiere
Werden ausschließlich aus Zellstoff hergestellt. Diese Papiere und Kartons enthalten zwar Holz (Zellstoff), aber keinerlei Holzschliff. Der Zellstoff wird chemisch aufbereitet und hat eine hohe Alterungsbeständigkeit.
Multifunktional
Multifunktional bezeichnet man Papiere, die für mehrere Drucktechniken einsetzbar sind. So z.B. multifunktionales Offsetpapier, geeignet für Offsetdruck, Ink-Jet, Laserkopierer, Laserdrucker.
Opazität = Lichtundurchlässigkeit
Je höher der Wert ist, umso besser eignet es sich für doppelseitige Kopien und Ausdrucke.
TCF = Totally Chlorine Free
Zu 100% chlorfrei gebleichter Zellstoff. Diese Papiere sind weniger umweltbelastend als ECF gebleichte Papiere, da beim Bleichprozess lediglich Sauerstoff- oder Wasserstoffperoxid eingesetzt wird.
Weißegrad
Der CIE – Wert gibt den Weißegrad des Papieres an. Je höher der Wert ist, umso weißer ist das Papier.
DIN EN ISO 14001
Ist ein Umweltmanagementsystem für produzierende sowie für dienstleistende Unternehmen zur ständigen Verbesserung von umweltrelevanten Aspekten.
DIN 6738
In der Norm DIN 6738 werden strenge Kriterien für die Alterungsbeständigkeit und Archivierbarkeit von Papier festgelegt.
DIN ISO 9706
Diese internationale Norm beschreibt Papiere, die auf Dauer aufbewahrt werden sollen. Die Anforderungen übersteigen jene der DIN-Norm 6738.
EU - Blume
EU-Umweltzeichen, das Produkte von unabhängigen Stellen auf die Einhaltung strenger ökologischer und gebrauchstauglichkeitsbezogener Kriterien geprüft wurden.
PEFC = Program for the Endorsement of Forest Certification Schemes
Ziel ist, die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung.
DIN EN 12281
In der Europäischen Norm EN 12281 hat das Europäische Komitee für Normung Kriterien für Kopierpapier festgelegt, um in modernen Bürogeräten mit Trockentoner (Kopierer, Drucker, Faxgeräte) eingesetzt und als „Kopierpapier“ bezeichnet werden zu können. Die Norm umfasst dabei Papiereigenschaften wie Festigkeit und Feuchtigkeitsgehalt sowie einen Grenzwert für die Anzahl von Papierstaus.

Für Kopien wird überwiegend 80g/qm – Papier verwendet. Kopierpapier muss stets an den Schnittkanten und an der Oberfläche frei von Papierstaub sein, damit Entwicklermaterialien und Kopiergerät geschont werden. Das Kopierpapier hat einen wesentlichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Kopierers.

Die Verwendung von falschem Kopierpapier kann für Störungen und Probleme verantwortlich sein:

1. Qualitätsmängel der Kopie
Eine Verschmutzung der Koronen durch schlechtes Papier bewirkt, dass keine gleichmäßige Ladung auf der Trommel aufgebracht wird. Dadurch entstehen dunkle Streifen auf den Kopien. Außerdem sind geringe oder ungleichmäßige Schwärzung, schwacher Kontrast der Kopie sowie Druckauslassungen in vielen Fällen die Folge des Einsatzes von ungeeigneten Papieren. Besonders wichtige Teile eines Kopiergerätes wie z.B. Fotoleitertrommel und Fixierwalzen können durch solche Papiere in Mitleidenschaft gezogen werden.

2. Kopiergeräteschäden
Ungeeignete Papiere beeinflussen die Lebensdauer der Verschleißteile ganz wesentlich:
Geräteverstaubung, bei der sich Oberflächen- oder Schnittstaub des Papiers innerhalb des Kopierers auf alle Geräteteile niederlegt.
Trommelbeschädigungen entstehen durch Papierstaub oder rauhe Papieroberfläche.
Fixierwalzen- und Transportwalzenabnutzung werden durch die Glätte, die Oberflächenstruktur, die Leimung und den Schnittgrad eines Papieres beeinflusst.

Alle diese Schäden sind sogenannte Langzeitschäden, die nicht sofort sichtbar sind und nur selten auf ungeeignetes Papier zurückgeführt werden. Dadurch sind mehr Technikerbesuche oder der Austausch und Kauf von Ersatzteilen notwendig.

3. Verfügbarkeit des Kopiergerätes
Neben den direkten Schäden am Kopiergerät und einer unbefriedigenden Kopienqualität leidet beim Einsatz ungeeigneter Kopierpapiere die Einsatzbereitschaft des Kopierers dadurch, dass die Lau-feigenschaft des Papiers unmittelbar die Verfüg-barkeit des Kopierers beeinflußt.
Leer-, Schräg- oder Mehreinzüge beim Einzug, Papierstau, wellige, blasige und flattrige Kopien, Stau im Sorter und Stau, Quetschfalten und Druckauslassungen beim Duplex.

Die Ausfallzeiten eines Kopiergerätes hängen so-mit auch von der Papierqualität ab.
Oft führt der Anwender die vorgenannten Prob-leme jedoch nicht auf das Papier zurück, sondern fälschlicherweise auf das Gerät. Darüber hinaus verursachen Fehlkopien nicht nur erhöhten Pa-pierverbrauch, sondern erhöhen auch die Kosten je Kopie.