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Büro mit develop Drucker

Kopierer ABC

Kopierer ABC

ADF
Englische Abkürzung für Automatic Document Feeder = Originaleinzug.
Bei einem Originaleinzug können mehrere Originale direkt angelegt und nach dem einmaligen Auslösen des Kopiervorganges automatisch hintereinander kopiert werden. Der Einsatz eines Originaleinzuges ist bei großen Kopieraufträgen mit Vorlagen lohnenswert.
Auflösung
Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild zusammensetzt: dpi (Dot per inch = Punkte pro Zoll (2,54 cm)).
Die Anzahl der dpi gibt die Auflösung des Bildes an. Höhere dpi bedeuten eine bessere Auflösung.
Typische Auflösung für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi.
Buchkopie
Mit dieser Funktion wird eine gebundene Vorlage in einem Durchgang auf zwei separate Blätter kopiert, ohne dass die Vorlage neu positioniert werden muss.
Bypass = Einzelblatteinzug.
Der Bypass ist eine zusätzliche Papierzufuhr mit geringerem Aufnahmevermögen. Über diese Zusatzoption können spezielle Papierarten mit höheren Papiergewichten und besonderen Materialien verarbeitet werden.
dpi
siehe Auflösung
Duplex – Einheit
Geräte mit dieser Ausrüstung können in einem Kopier- oder Druckvorgang eine oder mehrere Kopien doppelseitig erstellen.
Mit einem zusätzlichen RADF wendet der Kopierer das Original selbständig und kann so den Kopiervorgang vollautomatisch ablaufen lassen.
Elektronisches Sortieren
Das elektronische Sortieren beschreibt unterschiedliche Möglichkeiten der Papierausgabe:
1. Ausgabe pro Satz: Dokumente werden als ganze Sätze ausgegeben.
2. Ausgabe versetzt: Dokumente werden satzweise etwas versetzt ausgegeben.
3. Ausgabe überkreuz: Voraussetzung sind zwei DIN A4 Kassetten (in einer liegt DIN A4 längs und in einer DIN A4 quer).
Das Papier kann nun abwechselnd in Längs- bzw. Querrichtung ausgegeben werden.
Finisher
Als Finisher bezeichnet man Zusatzoptionen am Kopierer / Drucker, die eine komplette Dokumentenendverarbeitung liefern: zum Beispiel Heften, Lochen, Falzen.
Fotoleiter
Der Fotoleiter oder Bildzwischenträger wird mit einer elektrischen Spannung aufgeladen. Bei dem Durchlauf der Trommel durch die Tonerstation zieht die elektrische Spannung den Toner an und der Fotoleiter überträgt das so entstandene Bild auf das Papier.
Bei Kopierern werden verschiedene Arten von Fotoleitern, die mit unterschiedlichen chemischen Substanzen arbeiten, eingesetzt. Die Haltbarkeit eines Fotoleiters ist unterschiedlich und auf den jeweiligen Kopierereinsatz ausgelegt.
Heftrandverschiebung
Das Bild des Originals kann auf der Kopie versetzt wiedergegeben werden, um einen Heft-oder Binderand zu erhalten. Einige Kopierer haben bei der Heftrandverschiebung vorgegebene Festwerte, andere lassen sich 1-x mm einstellen.
Kassettenwahl automatisch
Geräte mit dieser Funktion erkennen selbstständig die Größe des Originals und steuern unter Berücksichtigung der Wiedergabegröße automatisch die passende Papierkassette an.
Kopierformat
Das angegebene Kopierformat ist die maximale Papiergröße, die der Kopierer verarbeiten kann. Gängige Formate gehen von DIN A6 – A3+ (Überformat).
Kopiergeschwindigkeit
Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Kopierleistung im Dauereinsatz. Das heißt, die Anzahl die Kopien im Zeitraum von einer Minute, jedoch gemessen von der zweiten Kopie. Dabei ist zu beachten, dass sich der gesamte Kopierablauf verlängert, wenn mit Verkleinerung, Vergrößerung, Duplex, Sorter, ADF, RADF oder ähnlichen Arbeitsgängen kopiert wird.
Kopienvorwahl
Dieser Wert gibt an, wie viele Kopien voreingestellt werden können, damit ohne Unterbrechung hohe Kopienauflagen erstellt werden können.
Kopierverfahren digital
Das Original wird über einen Scanner abgetastet. Das heißt, alle Informationen im Bereich des Grauspektrums werden in elektronische Signale der Computersprache umgewandelt, gespeichert oder direkt für die Kopienerstellung verwandt. Dabei wird ein Laserstrahl aktiviert, der die gespeicherten Bildsignale in Lichtform auf den beschichteten Zwischenträger wirft. In der Entwicklereinheit werden der Entwickler und der Toner gemischt. Dabei entsteht durch Reibung eine elektrostatische Spannung. Der Entwickler ist positiv, der Toner negativ und beide Materialien verbinden sich. Wenn das positive Ladungsbild auf der Trommeloberfläche den Entwickler berührt, bleiben die negativen Tonerpartikel daran hängen und das Bild wird sichtbar. Das Kopierpapier, das ebenfalls durch die Korona positiv aufgeladen worden ist, zieht die negativen Teilchen von der Trommeloberfläche. Nach der Fixierung des Toners durch Hitze und Druck ist die Kopie fertig.
Originaleinzug
siehe ADF
Pausentaste
Mit dieser Taste können laufende Kopiervorgänge unterbrochen werden, um einzelne Kopien „zwischendurch“ zu erstellen. Danach kann der unterbrochene Kopiervorgang an der entsprechenden Stelle fortgesetzt werden.
RADF
Darunter versteht man einen Originaleinzug mit Wendefunktion. Das zweiseitige Original wird so gewendet, dass Vorder- und Rückseite automatisch kopiert werden. Beidseitig bedruckte Vorlagen können so in Verbindung mit einer Duplexeinheit zeitsparend in einem Arbeitsdurchgang ausgegeben werden.
Scan-to-SMB
Scannen auf einen freigegebenen Ordner eines PCs (übers Netzwerk). Viele verschiedene Vorlagen können am System eingescannt werden und anschließend bequem vom PC aus aufgerufen werden – egal von welchem Arbeitsplatz im Netzwerk.
Scan-to-E-Mail
Eingescannte Dokumente können direkt vom System per Tastendruck als E-Mail-Anhang versendet werden. (Voraussetzung: vorhandener E-Mail-Server im Netz).
Scan-to-FTP
Bei dieser Form der Versendung werden die eingescannten Daten an einen FTP-Server geschickt.
Der Versender gibt am Gerät die IP-Adresse des Servers an und verschickt dorthin die gescannten Daten. Der Empfänger kann nun die Daten auf dem FTP-Server abrufen. Statt Papierverteilung und Mehrfachversand von Daten können Sie über die Ablage auf einem Server einen permanenten und unternehmensweiten Zugriff ermöglichen.
Sorter
Mit einem Sorter lassen sich Kopiensätze in der Reihenfolge der Originale ablegen, ohne dass sie in einem weiteren Arbeitsgang manuell geordnet werden müssen.
Es gibt Sorter mit unterschiedlicher Fächeranzahl, die jeweils mit der Leistung des Kopierers abgestimmt sind. Einige Sorter haben integrierte Hefteinrichtungen, um erstellte Kopiensätze automatisch heften zu können.
Für die jeweilig vorgesehene Anwendung ist es wichtig zu wissen, wie viel Blatt Papier in jedes Fach abgelegt werden kann, damit nicht laufend die Fächer geleert werden müssen. Die Blattkapazität der Sorterfächer liegt zwischen 20 und 100 Kopien.
Tonerverbrauch
Bei den von den Anbietern angegebene Werten „Toner für ca. … A4 Kopien“ geht man davon aus, dass auf der Kopie ein Schwarzanteil von nicht mehr als 5 bis 8 % vorhanden ist. Das entspricht ungefähr einer Textseite DIN A4 in Schreibmaschinenschrift anderthalbzeilig geschrieben. Bilder, halb oder vollfette Schriften können das 10fache des normalen Tonerverbrauchs ausmachen.
VG-Wort
Das geschriebene Wort und anderes geistige Eigentum des Urhebers ist durch das sogenannte Urheberrechtgesetz geschützt. Unter diesen Schutz fällt auch das Vervielfältigen von Schriftstücken durch Kopierer. Für den Bereich der Kopienerstellung wurden zwischen der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und verschiedenen Interessenverbänden Verträge abgeschlossen, um eine Gebühr für die Vervielfältigung urheberrechtlich geschützter Werke festzulegen.
Vorlagenglas
Das Vorlagenglas ist die Fläche, auf die das Original zum Ablichten gelegt wird.
Vorwärmzeit
Die Vorwärmzeit gibt die Zeitspanne zwischen dem Anschalten eines Kopierers bis zur Betriebsbereitschaft an.
Zoom
Mit der Zoom Möglichkeit können Formatänderungen in einzelnen %- Schritten durchgeführt werden, um ein Original individuell auf ein bestimmtes Kopierformat zu verkleinern oder zu vergrößern.